📷 Bild: Wikimedia Commons
Mezilesí u Přisečnice
ehemalige Gemeinde in Tschechien
Mezilesí u Přisečnice ist ein Ortsteil von Kryštofovy Hamry im Tschechischen Erzgebirge. Der Ort liegt am Kamm des Mittleren Erzgebirges, nahe der Grenze zu Deutschland und südöstlich des Velký Špičák. Er gehört zum Katastralbezirk Dolina und ist am Oberlauf der Přísečnice gelegen. Die Nachbarorte umgeben den Ort im Norden, Osten und Süden. Der Ort hat eine reiche Bergbaugeschichte. Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert standen in Orpus die bedeutendsten Eisenerzbergwerke des mittleren Erzgebirges. Die Dorotheazeche, bereits 1577 urkundlich belegt, war die größte Zeche. Mehr als 1000 Tonnen Magnetit wurden zwischen 1794 und 1846 gefördert. Der Bergbau endete 1965 mit der Schließung der Wenzelszeche. Die Einwohnerzahl schwankte stark, wodurch der Ort oft nur von wenigen Bergleuten bewohnt war. Mezilesí ist heute ein kleiner Ort mit nur ein bis zwei dauerhaften Bewohnern. Der Name wurde 1949/50 eingeführt und bezieht sich auf die Lage im Wald. Der Ort war bis 1974 Teil der Stadt Přísečnice, die durch die Talsperre aufgelöst wurde. Heute ist Mezilesí Teil der Gemeinde Kryštofovy Hamry. Die historischen Spuren des Bergbaus und die Lage im Wald prägen das Bild des Ortes.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeindeteil in Tschechien, Wüstung
- Ort
- Kryštofovy Hamry
- Seehöhe
- 780 m
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