Kloster Altendorf
ehemaliges Kloster der Zisterzienserinnen, zuerst in Woffleben, ab 1294 in Nordhausen in Thüringen
Das Kloster Altendorf, auch St. Maria im Tal genannt, war ein Zisterzienserinnenkloster, das von 1238 bis 1526 bestand. Es wurde ursprünglich in Woffleben gegründet und verlegt 1294 nach Altendorf, einem Dorf vor den Toren Nordhausens. Das Kloster lag in der Nähe der Kirche St. Maria auf dem Berg und des Zisterzienserinnenklosters Frauenberg. Es war bis 1526 im Zusammenhang mit der Reformation aufgelöst. Das Kloster war bis 1526 in Betrieb, wobei es 1294 in Nordhausen verlegt wurde. Die Entfernung zur Kirche St. Maria im Tale betrug nur 800 Meter. Die Kirche selbst diente als Klosterkirche. Die Verlegung in Altendorf fand in der Zeit, als Nordhausen noch ein kleiner Ort war und Altendorf ein Dorf vor den Toren der Stadt war. In Nordhausen lässt die Kirche St. Maria im Tale noch heute auf das einstige Kloster hinweisen. Die Ruine des Klosters ist Teil der Stadtgeschichte und liegt im Stadtteil Altendorf. Die Lage des Klosters war strategisch, da es nahe der Kirche und dem Zisterzienserinnenkloster Frauenberg lag. Die historische Bedeutung des Klosters ist durch die Verlegung und die Aufhebung im Jahr 1526 geprägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Nordhausen
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