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Pfarrkirche St. Marienkirchen bei Schärding
Kirche in St. Marienkirchen in Oberösterreich
Die Pfarrkirche St. Marienkirchen bei Schärding liegt im Ort St. Marienkirchen der Gemeinde im Bezirk Schärding in Oberösterreich. Sie gehört seit 2023 zur Pfarre Schärding der Diözese Linz und steht unter Denkmalschutz. Die Kirche ist ein Teil der historischen Entwicklung der Region, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Sie war ursprünglich eine Filiale der Pfarre Schärding und wurde 1581 zur eigenständigen Pfarre erhoben. Im Zuge der josephinischen Reformen wurden Teile ihres Gebiets abgetrennt. Die Kirche hat eine gotische Grundgestalt mit einem vierjochigen Langhaus und einem dreijochigen Chor. Der Westturm trägt einen barocken Aufsatz und eine Laterne aus dem Jahr 1714. Die Ausstattung umfasste ursprünglich neugotische Elemente, die im 20. Jahrhundert entfernt wurden. Heute gibt es einen Hochaltar, einen Volksaltar und eine Neugestaltung des Altarraums. Die Kirche wurde 2019 mit Laaser Marmor ausgestattet, und die Bildhauerin Gisela Stiegler schuf neue Einrichtungsgegenstände. Die Pfarrgemeinde besitzt zudem einen Führich-Kreuzweg aus dem Jahr 1853. Die Kirche besitzt eine Orgel aus dem Jahr 1871, die 1991 durch eine neue von Andreas Metzler ersetzt wurde. Das Geläute besteht aus fünf Glocken, darunter eine Stundenglocke, eine Viertelglocke, eine Taufglocke und eine Sterbeglocke. Die Glocken sind mit religiösen Darstellungen und Texten versehen. In der Kirche sind auch figurale Grabsteine der Herren von Hackledt aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu finden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- St. Marienkirchen bei Schärding
- Adresse
- St. Marienkirchen
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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