📷 Bild: Wikimedia Commons
Ghindari
Gemeinde in Rumänien
Ghindari liegt im Siebenbürgischen Becken im Kokel-Hochland, im sogenannten Salzland. Der Ort befindet sich am Oberlauf der Târnava Mică, der Bahnstrecke Blaj–Târnăveni–Praid und der Drum național 13A. Er ist 15 Kilometer südwestlich von Sovata und etwa 50 Kilometer östlich von Târgu Mureș entfernt. Die vier eingemeindeten Dörfer liegen drei bis zehn Kilometer vom Gemeindezentrum entfernt. Der Ort wurde erstmals 1507 urkundlich erwähnt und wurde von Szeklern gegründet. Auf dem Gemeindegebiet finden sich Reste der Burg Makka, die im 19. Jahrhundert abgetragen wurde, sowie archäologische Funde aus der Jungsteinzeit. Im Dorf Trei Sate gibt es Reste einer mittelalterlichen Siedlung, die vermutlich auf eine Frühgeschichtssiedlung zurückgeht. Die Gemeinde gehörte im Königreich Ungarn dem Stuhlbezirk Nyáradszereda an und wurde ab 1950 zum Kreis Mureș zugerechnet. Ghindari ist bekannt für seine reformierte Kirche, die Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut wurde und unter Denkmalschutz steht. In Trei Sate stehen die Residenz von Dósa Barátosi und die unitarische Kirche mit ihrem 40 Meter hohen Kirchturm unter Denkmalschutz. Bekannte Persönlichkeiten aus der Region sind der Schriftsteller Dániel Dózsa und der Volkskünstler Áron Vass.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Mureș
- Adresse
- Str. Principală nr. 79, Ghindari, Jud. Mureş
- Seehöhe
- 380 m
- Website
- http://www.ghindari.ro/
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