Schloss Harpstedt
abgegangene Schlossanlage in der Gemeinde Harpstedt im niedersächsischen Landkreis Oldenburg
Das Schloss Harpstedt war eine abgegangene Schlossanlage über einer Wasserburg der Grafschaft Neubruchhausen in der Gemeinde Harpstedt im niedersächsischen Landkreis Oldenburg. Die Burg wurde vermutlich um 1300 von den Grafen von Neubruchhausen errichtet und wechselte mehrfach den Besitzer. 1554 wurde sie zum Schloss ausgebaut, das 1739 durch einen Brand zerstört und anschließend durch einen einfachen Amtshof ersetzt wurde. Dieser wurde ab 1979 bis 1981 zu einer Dreiflügelanlage ausgebaut und beherbergt heute die Samtgemeindeverwaltung. Das Schloss war im Spätmittelalter eine quadratische Hauptburg mit einer Seitenlänge von etwa 100 m und einer vierflügeligen Bebauung. Sie war von einer inneren Wall-Graben-Anlage umgeben, mit einer Vorburg im Norden von 50 × 40 m. Ein äußerer Burggraben umgab die Anlage, dessen 10 m breiter Rest heute noch im Westen als 40 m breiter Teich erhalten ist. Die Vorburg wurde 1741–1743 durch den Amtshof ersetzt, der 1979–1981 restauriert und erweitert wurde. Die Anlage umfasst heute die Reste der alten Wasserburg, den Teich sowie die Dreiflügelanlage des Amtshofs. Die Räume und Wege sind Teil der Samtgemeindeverwaltung, die auf den alten Grundmauern steht. Ausblick auf die Umgebung ermöglicht der Teich und die historischen Fundamente. Die Anlage ist Teil der archäologischen Denkmäler im Landkreis Oldenburg.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Harpstedt
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