📷 Bild: Wikimedia Commons
Kloster Pilis
Siedlung in Ungarn
Das Kloster Pilis war eine Zisterzienserabtei nordwestlich von Budapest, in der Gemeinde Pilisszentkereszt im Pilis, Komitat Pest, Ungarn. Es wurde 1184 von König Bela III. gegründet und stand an der Stelle eines früheren Benediktinerklosters. Die Anlage umfasste eine dreischiffige Kirche, einen Kreuzgang und Konventsgebäude. Die Kirche wurde 1233 geweiht, und das Kloster war bis ins 15. Jahrhundert aktiv, bis es 1526 durch die Türken plündert und zerstört wurde. Das Kloster war bis ins 20. Jahrhundert als Steinbruch genutzt worden. Die rechtliche Vereinigung mit dem Kloster Zirc erfolgte 1814, und die Ausgrabungen begannen 1913. Erst 1967 wurden die Grundmauern des Klosters freigelegt. Die Anlage umfasste vier Höfe, ein Torhaus und eine Kirche mit Seitenkapellen. Der Kreuzgang lag südlich der Kirche, und die Konventsgebäude befanden sich um diese herum. Die Anlage umfasste eine dreischiffige Kirche, die geostet und fast 57 Meter lang war. Sie hatte an den Querarmen je zwei Seitenkapellen. Der Kreuzgang lag südlich der Kirche und wurde von den Konventsgebäuden umschlossen. Nördlich der Kirche befanden sich vier Höfe und das Torhaus. Die Ruinen des Klosters sind heute Teil der Landschaft und bieten einen Eindruck der mittelalterlichen Architektur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchenruine
- Ort
- Pilisszentkereszt
- Erbaut
- 1184
- Baustil
- Gotische Architektur
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