Benediktinerinnenkloster St. Symphorian

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KlosterRheinland-PfalzBezirk Rheinland-Pfalz

Benediktinerinnenkloster St. Symphorian

frühmittelalterliches Frauenkloster in Zurlauben, Trier

Das Benediktinerinnenkloster St. Symphorian stand in Zurlauben, heute Teil von Trier. Es war ein frühmittelalterliches Frauenkloster, das im 7. Jahrhundert von Erzbischof Moduald gegründet wurde. Die Gründung erfolgte aus den eigenen Mitteln des Bischofs, was in der Zeit ungewöhnlich war. Die erste Äbtissin war seine Schwester, die später heiliggesprochene Severa. Das Kloster war mit der Iro-schottischen Mission verbunden und diente als Bestattungsort für hochrangige Persönlichkeiten wie die Bischöfe Bonosus und Abrunculus. Das Kloster war von Bedeutung für die Region und hatte reiche Besitzungen, die jedoch bereits im 8. Jahrhundert verloren gingen. Die Klosterkirche wurde 864 erstmals urkundlich erwähnt. Es wurde im Zuge der Normanneneinfälle untergegangen, und 882 wurden die Nonnen von den Wikingerangriffen geplündert. Die Kirche wurde später von der Abtei St. Martin und dem Stift St. Paulin übernommen und diente als Pfarrkirche für Sirzenich und Lorich. Die Kirche wurde 1057 und 1393 noch als Pfarrkirche genannt, ihre Reste wurden 1665 beseitigt. Die ehemalige Klosterkapelle Sankt Symphorian ist ein Kulturgut in der Region Trier. Die Kirche war Teil des Klosters und spielte eine zentrale Rolle im religiösen Leben der Gegend. Die Reste der Kirche wurden im 17. Jahrhundert abgerissen, doch ihre historische Bedeutung bleibt erhalten. Die Verbindung zum Erzbistum Trier und die Rolle als Bestattungsort für bedeutende Persönlichkeiten unterstreichen die Bedeutung des Klosters in der Region.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Trier
Erbaut
614

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