Rajhrad

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Jihomoravský krajBezirk Jihomoravský kraj

Rajhrad

Gemeinde in Tschechien

Rajhrad liegt im Okres Brno-venkov, südlich von Brünn, am rechten Ufer des Flusses Svratka. Die Stadt entstand nach dem Untergang einer alten Großfestung des Mährerreiches. 1031 wurde ein Benediktinerkloster gegründet, und 1234 erhielt der Ort das Stadtrecht. Im 14. Jahrhundert erhielt das Kloster Gerichtsbarkeit, und ab dem 16. Jahrhundert wurde Bier nur noch im Kloster gebraut. Der Weinbau begann im 16. Jahrhundert, und bis heute gibt es noch Weinkeller, die besichtigt werden können. Die Stadt ist bekannt für das Museum für Mährisches Schrifttum, das im Benediktinerkloster untergebracht ist. Es zeigt die Kralitzer Bibel, die Übersetzung der Bibel ins Tschechische, sowie Werke und Briefe bedeutender Mährer wie Jan Amos Comenius und Alfons Mucha. Das Museum ist ein wichtiger Bildungsort und zieht viele Schulklassen an. Daneben gibt es eine Bibliothek mit über 18.000 Büchern und eine Abtei, die als Kultur- und Bildungszentrum der Region gilt. Rajhrad bietet Ausblicke auf die Svratka und die umliegende Landschaft. Die Stadt ist mit der Eisenbahnlinie von Wien nach Brünn verbunden und hat eine historische Straße, die von Brünn nach Wien führt. Die Wüstung Čeladice, die einst zur Sicherung des Klosters diente, wurde im 19. Jahrhundert aufgegeben. Die Sehenswürdigkeiten umfassen das Kloster, das Bezirksarchiv und das Schrifttumdenkmal, das mährische Literaturgeschichte dokumentiert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien, Gemeinde mit Stadtrecht in Tschechische Republik
Ort
Okres Brno-venkov
Erbaut
801
Seehöhe
190 m

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