📷 Bild: Wikimedia Commons
Villacastín
Gemeinde in Spanien
Villacastín liegt im Nordwesten der Provinz Segovia, in der Autonomen Region Kastilien-León. Der Ort befindet sich am Nordrand des Iberischen Scheidegebirges, zwischen den Bergen der Sierra de Gredos und der Sierra de Guadarrama. Er liegt etwa 36 km südwestlich von Segovia und ist an der Hauptverkehrsverbindung zwischen Madrid und den nordwestlichen Städten wie Valladolid und Salamanca gelegen. Die Gemeinde ist auf einer Höhe von etwa 1100 Metern gelegen und hat ein kühles Winterklima mit milden Sommern. Villacastín wurde erstmals 1096 urkundlich erwähnt und war im hohen und späten Mittelalter mit Segovia in Konkurrenz. Im Jahr 1450 annektierte der Ort den verschwundenen Nachbarort Navalpino. Die Gemeinde war in früheren Jahrhunderten ein zentrales Handels- und Handwerkzentrum für die umliegenden landwirtschaftlichen Gebiete. Die Bevölkerung blieb im Laufe der Zeit weitgehend konstant, trotz der Veränderungen in der Landwirtschaft. Das Wahrzeichen von Villacastín ist die Hallenkirche San Sebastián, die im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Die Kirche zeichnet sich durch ihre hohen gotischen Bündelpfeiler und ihre Sterngewölbe aus. Sie steht im Widerspruch zur strengen Fassadengestaltung, die dem Herrera-Stil ähnelt. Die Kirche beherbergt auch ein riesiges Altarretabel aus dem Ende des 16. Jahrhunderts sowie mehrere kleinere Altäre und ein romanisches Taufbecken. Die Gemeinde ist auch für ihre Wappenschilder und historische Kreuze bekannt, die auf die Zeit der Reconquista zurückgehen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Segovia
- Seehöhe
- 1096 m
- Website
- http://www.villacastin.es/
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