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Erlenhölzli; jungsteinzeitliche Seeufersiedlung
Archäologische Fundstelle in Meisterschwanden im Kanton Aargau, Schweiz
Der Fundplatz Erlenhölzli ist eine jungsteinzeitliche Seeufersiedlung in Meisterschwanden, Kanton Aargau. Er liegt etwa 80 Meter vom Ufer des Hallwilersees entfernt und wurde vermutlich 1911 entdeckt. Die Siedlung umfasste eine Fläche von etwa 85 m × 25 m und wurde bis ins 3. Jahrtausend vor Christus besiedelt. Die Fundstelle ist als assoziierte Fundstelle des UNESCO-Welterbes «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» anerkannt. Die Siedlung ist für ihre archäologischen Funde bekannt, darunter Keramikscherben, Steinbeilklingen und Holzobjekte. Die Datierung ist unsicher, aber Othmar Wey vermutet, dass sie zwischen 3900 und 2400 v. Chr. bestand. Besonders auffällig sind Artefakte wie ein Streitaxtfragment und eine Schüssel mit einzigartigem Muster, die auf die Pfyner Kultur der Ostschweiz hinweisen. Die Siedlung war Teil eines typischen Seeufersiedlungstyps, der in der frühen Jungsteinzeit entstand und bis in die Bronzezeit bestand. Sie lag auf trocken gefallenen Strandplatten, um eine dauerhafte Wasserstelle zu gewährleisten. Die Kulturschichten wurden durch den Seespiegelanstieg und Schlick konserviert. Die Reste der Siedlung werden heute von Forschungstauchern untersucht und im Museum Burghalde ausgestellt.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Meisterschwanden
- Adresse
- Moosstrasse, 5616 Meisterschwanden
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
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