Großer Geiger

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Großer Geiger

Berg in der Venedigergruppe an der Grenze Salzburg / Osttirol

Der Große Geiger ist ein 3360 m hoher Berg der Venedigergruppe im Alpenhauptkamm, an der Grenze zwischen Tirol und Salzburg. Er liegt im Obersulzbachtal und wurde 1855 von Franz Keil benannt. Mit seiner symmetrischen Pyramidenform und der Nordwestwand über dem Obersulzbachkees ist er eine dominante Landmarke der Region. Die Bergspitze ist von Graten in alle Himmelsrichtungen umgeben und wird häufig als Touren- und Kletterziel genutzt. Der Berg ist umgeben von mehreren Gletschern, darunter das Obersulzbachkees, das Dorferkees und das Maurerkees. Nordöstlich liegt der Großvenediger, der höchste Berg der Gruppe mit 3667 m. Im Süden ist das Dorf Hinterbichl etwa 10 km entfernt, und Sulzau im Pinzgau liegt 17 km nordöstlich. Die Gletscher und die Lage machen den Berg zu einem markanten Naturraum mit spektakulärer Landschaft. Von der Johannishütte oder den Hütten wie der Essener-Rostocker-Hütte oder der Kürsingerhütte aus führen Normalwege zum Gipfel. Die Besteigung erfolgt über Grate und Firn, oft in mäßig schwieriger Felskletterei. An der Nordwestwand gibt es Kletterrouten im Schwierigkeitsgrad UIAA III bis IV. Die Besteigung dauert etwa 3½ bis 4 Stunden von einer der Hütten aus.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Berg
Ort
Neukirchen am Großvenediger
Seehöhe
3360 m
Quellen:Großer Geiger (CC0-1.0)

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