📷 Bild: Wikimedia Commons
Karmelitenkirche
Kirchengebäude in Linz
Die Karmelitenkirche in Linz steht an der Linzer Landstraße, nahe der Ursulinenkirche. Sie ist Teil des Karmelitenkonvents, der seit 1671 besteht. Die Kirche wurde 1675 als erste Kapelle errichtet und 1710 fertiggestellt. 1690 legte Landeshauptmann Franz Joseph von Lamberg den Grundstein, wobei das Vorbild die Wiener Josefskirche war. Die zweite Bauphase fand 1720–1726 statt. Die Kirche ist ein barockes Bauwerk mit einer stark gegliederten Westfassade, entworfen von Johann Raas. Die Stuckaturen stammen von Diego Francesco Carlone und Paolo d’Allio. Auf dem Hauptportal sind Figuren der hl. Theresia und des hl. Johannes zu sehen, während die Giebelnische eine Kolossalfigur des hl. Josef beherbergt. Die Hochaltarbild der Hl. Familie stammt von Martino Altomonte, und die Kanzel aus dem Jahr 1714 ist reich verziert. Die Kirche bietet eine Vielzahl von Räumen und Ausblicke. Die Orgel, die 1713 fertiggestellt wurde, wurde mehrfach umgebaut und 1969 durch ein Werk der Firma Werner Walcker-Mayer ersetzt. Die Ausstattung umfasst kunstvoll geschnitzte Beichtstühle aus dem Jahr 1711 sowie Schmiedeeisengittern in den Kapellen unter der Musikempore. Die Kirche ist Teil der Josefspfarre, die 1785 gegründet und 1908 an die Familienkirche im Neustadtviertel übertragen wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster
- Ort
- Linz
- Adresse
- Landstraße 33
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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