📷 Bild: Wikimedia Commons
Lichteler Landturm
Bauwerk bei Creglingen
Der Lichteler Landturm ist ein ehemaliger Zugangsturm der Rothenburger Landhege und steht auf einer Anhöhe bei dem Wohnplatz Landturm in der Nähe von Creglingen. Er liegt an der Landstraße zwischen Lichtel und Rinderfeld und war Teil eines 60 Kilometer langen Sicherungssystems, das die Reichsstadt Rothenburg ab 1420 umschloss. Der Turm wurde um 1430 errichtet und diente als Zollstation sowie Unterkunft für Hegereiter. Er blieb nach Auflösung der Landhege 1804 erhalten und wurde 1910 vom Schwäbischen Albverein übernommen. Der Turm dient heute als Vereinsheim der Ortsgruppe Creglingen des Schwäbischen Albvereins und wurde mehrfach renoviert, zuletzt 1980. Die Turmstube im Obergeschoss ist mit Fresken ausgemalt. Der Turm kann besichtigt werden, wobei der Schlüssel beim Landwirt des benachbarten Hofs benötigt wird. Die Turmstuben eignen sich für private Veranstaltungen mit bis zu 60 Personen. Der Lichteler Landturm bietet eine Aussicht auf die Umgebung im Osten bis zur Frankenhöhe und im Süden bis zum Schwäbisch-Fränkischen Wald. Obwohl der Turm mit 15 Metern nicht sehr hoch ist, profitiert er von seiner exponierten Lage. Die ehemaligen Erdwälle der Landhege sind noch teilweise erkennbar, und die Landstraße verläuft heute ein paar Meter weiter nach Nordosten. Der Turm steht direkt neben einem Hof.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Turm
- Ort
- Creglingen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Baden-Württemberg
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