Šontál

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Šontál

Burg in Tschechien

Šontál ist ein verfallener Burgfried in der Gemeinde Tachov. Er stand auf einem Felsen südlich der Siedlung Krásné Údolí na der Grenze zu Černošína. Die Burg lag in einer Höhe von etwa 450 Metern über dem Meeresspiegel. Von der Burg sind nur terrestrische Reste erhalten geblieben, die als kulturelle Denkmal geschützt sind. Die erste schriftliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 1379, als der Burg Kavan gehörte. Später war Jan Lička (Licek) von 1477 bis 1496 Hejtman auf Krasíkově. Im 15. Jahrhundert verfielen die Burg und die gleichnamige Siedlung, wobei die Orte Lhota, Šontál, Střížov und Oparov 1544 als Teil des Grundbesitzes der Švamberk zu den Gütern Třebel zitiert wurden. Die Burg war ein einseitiges Bauwerk im Norden des Felsens, der sich in Richtung eines nahen Mühlen befindet. Der Felsen war durch einen Graben vom umliegenden Gelände abgegrenzt. Auf der südlichen Seite des Kerns blieb ein wellenförmiger Relikt des Verteidigungssystems. Eine lange Einbuchtung entlang der nördlichen Seite deutet auf eine umfangreiche Untergrundgebäude hin. In der gut geschützten westlichen Teil stand eine quadratische Gebäude, von dem nur terrestrische Reste erhalten blieben.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Krásné Údolí
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien
Seehöhe
450 m

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