📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Auerbach
Burgruine in Deutschland
Die Burg Auerbach steht auf einem Bergsporn in der Stadt Auerbach im Vogtlandkreis in Sachsen. Sie ist der einzige verbliebene Teil einer Spornburg, die im 12. Jahrhundert als mittelalterlicher Stützpunkt errichtet wurde. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1348 als Castrum Urbach. Die Burg blieb bis 1757 im Besitz der Vögte und wurde mehrfach erweitert. 1757 wurde sie durch einen Stadtbrand stark beschädigt und bis auf den Bergfried abgetragen. Die Burg wurde 1849 von dem Fabrikanten Keffel erworben und als Ruine wieder aufgebaut. Der Turm erhielt eine Holzhaube und eine Wendeltreppe. 1909 übernahm die Stadt Auerbach das Areal und führte weitere Umbauarbeiten durch. Der Turm wurde aufgestockt und die Holzhaube durch ein Ziegeldach ersetzt. 1911 wurde im Schlossgebäude die Gaststätte „Schloßschänke“ eröffnet. Das Burgareal ist heute zum Teil überbaut und als Bodendenkmal geschützt. Das Burgareal umfasst ein Durchmesser von 35 Metern und besteht aus dem runden 43 Meter hohen Schlossturm, der im unteren Teil dem mittelalterlichen Bergfried entspricht. Der Stumpf des Bergfrieds hat einen äußeren Durchmesser von neun Metern. Die Vorburg lag im Rittergutsbereich, von dem noch Kellerräume erhalten sind. Die Ruine bietet einen Blick auf die Umgebung und ist Teil des geschützten Burgareals.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Kulturdenkmal in Deutschland
- Ort
- Auerbach/Vogtl.
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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