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Zolling
Gemeinde in Deutschland
Zolling liegt sechs Kilometer nördlich von Freising im Ampertal, am Übergang zur Hügellandschaft der Hallertau. Der Ort befindet sich an der Kreuzung der B 301 und der Staatsstraße 2054. Östlich von Zolling erstreckt sich der Anglberger See, ein Baggersee, der 2000 zum Badeweiher umgestaltet wurde. Die Gemeinde umfasst 24 Gemeindeteile und ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Zolling. Zolling wurde erstmals 744 in einer Urkunde des Hochstifts Freising erwähnt. Der Name deutet auf eine uralte Siedlung der Bajuwaren hin, die sich von Personennamen ableiteten. Die Gemeinde entstand 1818 durch die Fusion der Hofmark und der Obmannschaft Siechendorf. Im Jahr 1958 wurde das Kraftwerk Zolling in Betrieb genommen, das bis heute ein Teil der Wirtschaftsstruktur ist. Zolling ist bekannt für seine katholischen Pfarreien, darunter die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, ein spätgotisches Bauwerk aus dem 15. Jahrhundert. Die Gemeinde beherbergt auch die Wallfahrtskirche St. Ulrich in Thann. Prominente Söhne und Töchter der Gemeinde umfassen Politiker wie Franz Obermeier und Otto Wiesheu sowie die Springreiterin Simone Blum. Die Gemeinde ist zudem für ihre Natur- und Kulturdenkmale sowie die Verbindung zur Hallertauer Lokalbahn bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Freising
- Seehöhe
- 429 m
- Website
- http://www.zolling.de
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