Oeffinger Franziskanerkloster
Kloster in Deutschland
Das Franziskanerkloster Oeffingen war ein kleines Kloster mit drei Patres und einem Laienbruder, das zwischen 1773 und 1805 in der Gemeinde Oeffingen im Rems-Murr-Kreis bestand. Es lag im Bereich der katholischen Pfarrei Oeffingen, die nach der Reformation weiterhin katholische Seelsorge erhielt. Das Kloster wurde aufgrund der kirchenrechtlichen Auseinandersetzungen zwischen dem Herzog von Württemberg und dem Diözesanbischof von Konstanz gegründet. Das Kloster wurde 1772 begonnen, doch der Herzog von Württemberg unterband den Bau aufgrund von Grundstücksstreitigkeiten. Die Franziskaner bauten auf einem Ersatzgrundstück weiter und vollendeten 1775 die einfache Franziskanerkirche. Die Aufhebung erfolgte 1805, nachdem das Domkapitel Augsburg an Bayern fiel. Die Gebäude und die Kirche wurden verkauft, doch die Altäre und die Orgel blieben erhalten und wurden später restauriert. Im heutigen Oeffingen erinnern noch die Bezeichnungen Klosterstraße, Klosterplatz und Klostergarten an das ehemalige Franziskanerhospitium. Teile der Klostermauer und des Klosterkellers sind in der Hofener Straße 9 vorhanden. Die Altäre wurden 1810 erworben und 2010 restauriert. Die Orgel der Klosterkirche wird heute in der Pfarrkirche St. Urban und Vitus in Neuhausen bei Pforzheim verwendet.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Fellbach
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