📷 Bild: Wikimedia Commons
Stradouň
Gemeinde in Tschechien
Stradouň ist eine Gemeinde im Okres Ústí nad Orlicí, sieben Kilometer nordwestlich von Vysoké Mýto. Das Dorf liegt am Fuße des Vraclavský hřbet, auf der Hrochotýnecká tabule. Es wird vom Bach Svařeňka durchflossen, der nördlich in die Loučná mündet. Die Staatsstraße I/17 und II/305 kreuzen sich in Stradouň. Umgeben sind die Gemeinde von Nachbarorten wie Sedlíšťka, Radhošť, Malejov und Vrchy. Stradouň hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1160, als der Vladike Štěpán von Stradouň dem Benediktinerkloster Podlažice stiftete. Im 14. Jahrhundert gehörte das Dorf dem Kloster Königsaal. Nach dem Tod König Sigismunds 1437 wurde Stradouň an Diviš Bořek von Miletínek überlassen. 1548 wurde das Gut an Diviš Slavata von Chlum und Koschumberg verkauft, der es in Chroustovice einverleibte. In Stradouň gibt es den Glockenturm als sehenswürdiges Bauwerk. Das Dorf ist Teil der Gemeinde, die keine Ortsteile hat. Die Einschicht Pod Horou gehört zur Gemeinde. Die Umgebung umfasst den Kamenec (337 m n.m.) und den Háj (324 m n.m.). Die Lage am Fuße des Vraclavský hřbet bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Ústí nad Orlicí
- Seehöhe
- 254 m
- Website
- http://www.stradoun.cz/
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