📷 Bild: Wikimedia Commons
château des Ponts-de-Cé
Burg in Frankreich
Das Château des Ponts-de-Cé ist ein mittelalterlicher Burgbau in den Ponts-de-Cé, einem Gemeindebezirk im Département Maine-et-Loire in Frankreich. Es liegt an einer strategisch günstigen Stelle, die bereits von römischen Besitzern genutzt wurde. Die Burg wurde im 9. Jahrhundert unter der Herrschaft von Charles II. errichtet, um den Normannen zu widerstehen. Im 10. Jahrhundert wurde sie aus Stein neu gebaut, und im 13. Jahrhundert wurde sie durch König Philipp Augustus zerstört, um sie den Engländern zu entziehen. Der Burgbau wurde im 15. Jahrhundert durch den Herzog René von Anjou erweitert und zu seiner bevorzugten Sommerresidenz gemacht. Hier fanden die sogenannten „Festivitäten der Mädchen“ statt, die bis heute fortgeführt werden. Heute bleibt nur der Turm übrig, der im 17. Jahrhundert ein Schlachtfeld zwischen Marie de Médicis und ihrem Sohn Louis XIII. wurde. Das Schloss ist seit 1862 als Monument historique eingetragen und dient seit 1973 als Museum für Frisuren und Traditionen. Im Château des Ponts-de-Cé ist das Musée des Coiffes und Traditions untergebracht, das eine Sammlung von über 500 Frisuren und Kopfbedeckungen aus der Region Anjou und anderen Ländern zeigt. Die Ausstellung wird von Jackie Pineau geleitet, einem passionierten Sammler und Museumsdirektor. Die Räume des Schlosses bieten einen einzigartigen Einblick in die kulturelle und historische Entwicklung der Region. Die Umgebung um das Schloss ist geprägt von ländlichem Charakter und historischen Stätten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Les Ponts-de-Cé
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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