Burg Sachsendorf

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BurgenNiederösterreichBezirk Niederösterreich

Burg Sachsendorf

Burgruine in Niederösterreich

Die Burg Sachsendorf war eine Niederungsburg in der Marktgemeinde Burgschleinitz-Kühnring. Sie wurde im 11. Jahrhundert als Festes Haus am Manhartsberg errichtet und war im 13. Jahrhundert vermutlich der Sitz des Minnesängers Ulrich von Sachsendorf. Die Burg wurde im Laufe der Zeit mehrfach übertragen, wobei der letzte Besitzer Wilhelm von Missingdorf war, der sie 1475 an die Fellabrunner weitergab. Die Burg wurde 1475 von ungarischen Truppen zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die Burg lag auf einem sumpfigen Gelände und war durch Erdwälle und Holzpalisaden geschützt. Das Areal umfasste etwa 3.600 m² und enthielt Reste einer romanischen Kapelle aus der Zeit um 1180/90 sowie einen Wohnturm mit Mauerstärke von drei Metern. Archäologische Ausgrabungen ab 1987 führten zur Entdeckung dieser Reste, die bis zu 1,5 Meter hoch waren und teilweise Originalverputz aufwiesen. Im 20. Jahrhundert wurden Teile der Holzpalisaden rekonstruiert. Informationstafeln erklären die Baugeschichte der Burg. Die Ruine ist Teil der Landschaft und bietet Ausblicke auf die Umgebung. Die Burgruine steht in der Nähe von Burgschleinitz-Kühnring und ist Teil der regionalen Kulturgeschichte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Ruine
Ort
Burgschleinitz-Kühnring
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Burg Sachsendorf (CC0-1.0)

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