📷 Bild: Wikimedia Commons
château médiéval de Pouancé
Burg in Frankreich
Das château médiéval de Pouancé liegt in Pouancé, im Département Maine-et-Loire, Frankreich, an der westlichen Grenze der historischen Provinz Anjou. Es wurde als Verteidigungsanlage gegen die Bretagne gebaut und umfasst eine Fläche von drei Hektar. Zusammen mit den Stadtmauern des Ortes gilt es als „zweiter Schlossbau des Anjou“, da seine Größe nur geringfügig kleiner ist als die von Angers. Es gehört zur Bretonischen Marche und stand im militärischen Konflikt mit dem Châteaubriant. Das Schloss wurde zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert errichtet und war während des Hundertjährigen Krieges mehrfach belagert. 1432 wurde es von 6000 Mann der Armee des Herzogs von Bretagne eingenommen, und 1443 wurde es von einer englischen Armee angegriffen. Im Bretonischen Krieg 1467 wurde es von der bretonischen Armee erobert und zerstört. Die Ruinen wurden 1926 als Monument historique eingetragen und 1960 von der Gemeinde Pouancé restauriert. Die Ruinen umfassen die Hauptburg, eine Eiseskammer und mehrere Türme. Die Restaurationsarbeiten begannen in den 1960er Jahren, und seitdem wurden die verbliebenen Türme und Mauern instandgesetzt, um die Zerstörung zu verhindern. Die Umgebung umfasst die Stadt Pouancé, die alte Stadtmauer und die Flusslandschaft der Verzée. Die Ruinen sind im Sommer für Besucher zugänglich.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Pouancé
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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