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Burg Calvörde
Burgruine in Deutschland
Die Burg Calvörde liegt in Calvörde, einem Ort im heutigen Sachsen-Anhalt. Sie stand im späten 13. Jahrhundert erstmals urkundlich fest. Aufgrund ihrer Lage an der Grenze zwischen Brandenburg, Magdeburg und Braunschweig war sie im Mittelalter und der Neuzeit oft umstritten. Die Burg war ein strategischer Punkt, der den Übergang über die Ohre zwischen Braunschweig und der südlichen Altmark bestimmte. Die Burg war ein wichtiger Standort für verschiedene Adelsfamilien, darunter die von Bartensleben und Alvensleben. Sie gehörte zur Braunschweigischen Exklave im preußischen Gebiet. Die Herrschaft wechselte mehrfach, wobei die Alvensleben und später die Schulenburg eine Rolle spielten. Herzog Joachim Karl nutzte Calvörde als Hofort und förderte den Ort. Die Burg wurde im 17. Jahrhundert als Festung ausgebaut, verfiel aber bald darauf. Die Burggebäude sind heute kaum noch vorhanden, doch das Rekonstruktionsbild zeigt ihre ursprüngliche Form. Die kreisförmige Oberburg war durch Flussarme der Ohre geschützt und hatte eine Zugbrücke. Im Innenhof befand sich ein runder Bergfried mit Wappen und Burgverlies. Der Palas mit gotischem Treppenturm und die Wohnräume sowie die Kapelle waren Teil der Anlage. Im Dreißigjährigen Krieg und 1737 wurden Teile der Burg zerstört oder abgetragen.
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- Art
- Burg
- Ort
- Calvörde
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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