📷 Bild: Wikimedia Commons
Porcuna
Gemeinde in Spanien
Porcuna liegt im Westen der Provinz Jaén in Andalusien, in der Nähe des Flusses Guadalquivir. Die Kleinstadt ist umgeben von flachen Tälern und Bächen, etwa 43 km nordwestlich von Jaén und 76 km westlich von Córdoba. Die Region ist von trockenen Sommern und feuchten Wintern geprägt, wobei der Regen überwiegend im Winter fällt. Die Gemeinde umfasst auch den Weiler Alharilla, der mit etwa 15 Einwohnern noch kleiner ist. Die Geschichte von Porcuna reicht bis in die römische Zeit zurück, als die Ansiedlung den Namen Obulco erhielt. Arabische Eroberer nannten den Ort Bulkūna, und später war Porcuna Teil des Kleinkönigreichs der Ziriden. Im 13. Jahrhundert wurde der Ort von König Ferdinand III. dem Calatrava-Ritterorden übergeben und wurde zu einer Grenzstadt des Emirats von Granada. Die Stadt erlebte im 16. Jahrhundert eine Blütezeit, die jedoch mit der Rückgang der Bedeutung Andalusiens einsetzte. Porcuna ist für seine historischen Bauwerke bekannt, darunter die Torre Nueva, ein achteckiges Wahrzeichen aus dem 15. Jahrhundert. Die Kirchen San Benito und Nuestra Señora de la Asunción sind ebenfalls sehenswert, sowie die Casa de Piedra, ein Museum aus dem 20. Jahrhundert. In der Umgebung liegen archäologische Fundstellen, darunter die Ausgrabungsstätte auf dem Cerrillo Blanco und ein jungsteinzeitliches Großsteingrab.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Jaén
- Seehöhe
- 427 m
- Website
- http://www.porcuna.es
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