📷 Bild: Wikimedia Commons
Ehrenmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Bremer
Denkmal in Bremen-Deutschland
Das Ehrenmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Bremer steht auf der Altmannshöhe, einem östlichen Ausläufer der Bremer Wallanlagen. Es wurde 1933 von Ernst Gorsemann und Heinrich Wiepking-Jürgensmann entworfen und 1935 eingeweiht. Die Anlage besteht aus einer Ringmauer mit rund 10.000 Namenssteinen und einem altarähnlichen Steinblock in der Mitte, der den sakralen Charakter unterstreicht. Davor steht eine Skulptur einer Mutter mit Kindern. Das Denkmal wurde nach dem NS-Regime im Jahr 1935 eingeweiht und erhielt 1936 die Skulptur Mutter und Kinder. Die Figur wurde 1963 erneuert, wobei der Kopf der Mutter verändert und die Frisur durch ein Tuch ersetzt wurde. Die Anlage bleibt weitgehend unverändert, einschließlich der Würdigung der an der Niederschlagung der Bremer Räterepublik beteiligten Gefallenen. Rechtsradikale Gruppen nutzten die Anlage für Versammlungen, weshalb der Mauerring durch ein Gittertor geschützt wurde. Die Anlage umfasst eine Ringmauer mit Namenssteinen und einem altarähnlichen Steinblock. Die Skulptur der Mutter mit Kindern steht gegenüber dem Steinblock. Auf der Ringmauer ist ein Gedicht von Conrad Ferdinand Meyer sowie die Inschrift „Im Kampf um die Befreiung Bremens fielen am 4. Februar 1919“ zu lesen. Auf dem „Altar“ steht die Inschrift „1914–1918 / 10000 Männer und Jünglinge zogen aus dieser Stadt in Krieg und Tod“.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Art
- Monument, Kriegerdenkmal
- Ort
- Mitte
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in der Freien Hansestadt Bremen
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