Klarissenkloster Neuss
Kloster in Deutschland
An der Klarissenstraße in Neuss stand einst ein Klarissenkloster, das bis zur Säkularisation bestand. Die Gründung erfolgte 1283 durch eine Stiftung der Witwe Wendelmund von Kothausen und ihrer Söhne. Der Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg bestätigte die Gründung 1283. Das Kloster hatte bis 1716 einen Neubau in der Klarissenstraße. 1795 besaß es 146 Morgen Land, wobei 63 Malter Roggen als Jahrespacht erhielt. Das Klarissenkloster wurde 1896 durch Karl Tückings Regestenwerk dokumentiert, das vier Urkunden und das Visitationsprotokoll der Visitation von 1788 enthält. Diese Dokumente zeigen die Klostergeschichte, einschließlich der Bestätigung eines Beneficiums durch Johann Heinrich von Anethan 1685. Das Visitationsprotokoll ist heute im Hauptstaatsarchiv in Düsseldorf aufbewahrt. 1896 und 1989 wurden weitere Werke zur Geschichte des Klosters veröffentlicht. Heute existiert nur noch der Gewölbekeller des ehemaligen Klosters, der als Veranstaltungsraum genutzt wird. Die Klarissenstraße ist der einzige Ort, an dem das Kloster stand. Die Dokumente aus dem Archiv zeigen, wie das Kloster im 17. und 18. Jahrhundert organisiert war. Die historischen Quellen belegen die Bedeutung des Klosters für die Stadt Neuss.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Neuss
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