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Zisterzienserinnenkloster Benden, Brühl
Kloster in Deutschland
Kloster Benden war ein Zisterzienserinnenkloster im Ortsteil Heide von Brühl. Es lag am Osthang der Ville, auf den Wiesen des Mühlenbaches. Die Nonnen wählten den Ort wegen der Abgeschiedenheit, des fruchtbaren Bodens und des klaren Wassers. Die Anlage wurde restauriert und dient heute Wohnzwecken. Das Kloster wurde 1207 von Äbtissin Margareta von Hersel gegründet und 1238 mit Immunität privilegiert. Es brannte mehrmals ab, zuletzt 1503, und wurde erst 1589 wiederhergestellt. Im 18. Jahrhundert wurde es in seiner heutigen Form ausgebaut. 1803 wurde es säkularisiert und später verkauft. Die Klosterkirche wurde 1802 abgerissen, Teile der Ausstattung gelangten in andere Kirchen. Die heute erhaltene Anlage besteht aus einem Backsteinbau des 18. Jahrhunderts mit Resten aus dem 16. Jahrhundert. Im Inneren sind originale Stuckdecken aus dem Jahr 1719 vorhanden. Der Klosterhof wurde landwirtschaftlich genutzt und später zu Wohnraum umgebaut. Der Ziergarten und einige restaurierte Gesindehäuser sind noch erhalten. Die umliegende Landschaft umfasst den Ziergarten und einen Nutzgarten, die heute mit Einfamilienhäusern bebaut sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Brühl
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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