Burg Greiffenstein

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Burg Greiffenstein

Burg in Polen

Die Ruine der Burg Greiffenstein steht auf einem 423 m hohen Basaltgipfel südlich von Proszówka in der Gemeinde Gryfów Śląski. Sie lag ursprünglich etwa drei Kilometer östlich des Queis, der damals die Grenze zwischen Schlesien und dem Queiskreis bildete. Die Burg entstand vermutlich im 12. Jahrhundert als Sitz eines Edlen von Greiff, doch die genaue Entstehung ist nicht gesichert. Sie diente vermutlich der Grenzsicherung und war im 13. Jahrhundert Sitz der Landvögte des Weichbildes Greiffenberg-Greiffenstein. Die Burg war bis 1368 im Besitz der Familie Schaffgotsch, bis sie an König Wenzel fiel. Unter dem Burggrafen Wolf von Romke wurde sie zu einem Raubritternest, weshalb Romke 1399 auf der Burg enthauptet wurde. Im 15. Jahrhundert begann ein erheblicher Ausbau, der nach Ulrichs Tod 1543 von Johann von Schaffgotsch fortgeführt wurde. Die Burg wurde zu einem gewaltigen Komplex mit Oberburg, Mittelburg und Vorburg. 1645 stürmten die Schweden die Burg, die danach nicht mehr instand gesetzt wurde. Die Ruine der Burg ist heute noch eindrucksvoll und von großem Ausmaß. Sie liegt auf einem Basaltgipfel und bietet einen weiten Ausblick. Um die Ruine ranken sich Sagen wie die vom Vogel Greiff oder dem Ritter Gotsche. Die Burg wurde auch von Theodor Körner besucht, der ein Gedicht über sie verfasste. Die Familie Schaffgotsch besaß die Burg bis 1945. In Frankfurt gibt es eine katholische Studentenverbindung, die nach der Burg benannt ist.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Baudenkmal
Ort
Proszówka
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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