📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Châteaudun
Schloss in Frankreich
Das Schloss Châteaudun steht in der Gemeinde Châteaudun im Département Eure-et-Loir der Region Centre-Val de Loire. Es wurde auf einem Felsen über dem Loir errichtet und zählt zu den frühesten Beispielen französischer Renaissance-Architektur. Zusammen mit dem Schloss Montsoreau und dem Palais Jacques Cœur gilt es als frühes Zeugnis dieser Baustilrichtung. Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück, als eine Festung von Thibaud le Tricheur wieder aufgebaut wurde. Im 15. Jahrhundert wurde es von Jean d’Orléans, dem uneheligen Sohn des Herzogs Louis I. d’Orléans, als Hauptstadt seiner Grafschaft Châteaudun gestaltet. Die Bauarbeiten begannen 1451 und wurden 1465 beendet. Das Schloss blieb bis 1694 in der Familie der Longueville des Hauses Valois. Besucher können die Renaissance-Architektur des Schlosses erkunden, die eine Synthese aus Gotik und Renaissance darstellt. Der Donjon aus dem 12. Jahrhundert ist erhalten geblieben und hat einen Durchmesser von 17 Metern. Die Kapelle aus dem 15. Jahrhundert beherbergt Wandmalereien und Statuen aus dem Atelier de la Loire. Der Dunois-Flügel, errichtet zwischen 1459 und 1469, besitzt eine Wendeltreppe, die als Meilenstein der Treppenarchitektur gilt. Die Fassade des Westflügels zeigt erste Renaissance-Einflüsse.
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- Art
- Burg, Museum
- Ort
- Châteaudun
- Erbaut
- 1171
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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