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Templerhaus Kirchheim
Das Templerhaus Kirchheim war eine Kommende des Templerordens in der Region um das Dorf Kirchheim an der Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Es lag nordöstlich des Dorfes, nahe der Gemarkung von Grünstadt, und wurde auch als „Haus am See“ bezeichnet. Der Name deutet auf einen See hin, der einst an diesem Ort existierte. Heute ist das Gebiet ein Feuchtgebiet mit Wäldchen, und der Seebergraben fließt von dort nach Südwesten in den Eckbach. Die Kommende wurde erstmals 1283 urkundlich erwähnt und war bis 1312 Bestandteil des Templerordens. Sie erhielt Güter in Gernsheim und Kirchheim, die von Adelsfamilien geschenkt oder verkauft wurden. Der Provinzmeister Friedrich Wildgraf von Kyrburg spielte eine zentrale Rolle in der Geschichte der Niederlassung. Nach der Auflösung des Templerordens 1312 übernahm der Malteserorden das Gebäude und wandelte es in ein Gutleuthaus um, in dem Leprakranke untergebracht wurden. Vor Ort erwartet man ein Feuchtgebiet mit Wäldchen und dem Seebergraben, der in den Eckbach mündet. Die Region um Kirchheim an der Weinstraße ist geprägt von historischen Orten und Flüssen. Die Gemarkung „Seeb“ leitet sich vom alten See ab, und die Umgebung bietet einen Blick auf das heute veränderte Landschaftsbild der ehemaligen Templerkommende.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Kommende
- Ort
- Kirchheim an der Weinstraße
In der Nähe
- Kirchheim an der Weinstrasse1.1 km
- Bissersheim1.6 km
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- Benediktinerpropstei St. Martin, Grünstadt2.5 km
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- Verbandsgemeinde Grünstadt-Land3.0 km
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