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San Martín del Castañar
Gemeinde in Spanien
San Martín del Castañar liegt auf einer Bergkuppe der Sierra de Francia, etwa 500 m nördlich des Río Francia, in einer Höhe von ca. 835 m ü. d. M. Der Ort ist Teil des Naturparks Las Batuecas - Sierra de Francia und liegt im Norden der Provinz Salamanca. Nachbarorte sind Miranda del Castañar und San Esteban de la Sierra im Süden sowie Ciudad Rodrigo im Nordwesten. Die Gemeinde ist umgeben von bergigem Terrain und hat ein gemäßigtes Klima mit viel Niederschlag im Winter. Der Ort wurde im 11. und 12. Jahrhundert während der Rückeroberung der Iberischen Halbinsel wieder besiedelt und wurde 1225 von Alfons IX. dem Bistum Salamanca übergeben. Im Jahr 1982 wurde San Martín del Castañar als Kulturgut in der Kategorie Conjunto histórico-artístico eingestuft. Die Bevölkerung lebte traditionell von der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Handwerk, wobei die Landwirtschaft im Laufe der Zeit durch die Mechanisierung stark beeinflusst wurde. Das Bergdorf zeichnet sich durch seine mittelalterliche Brücke, Fachwerkhäuser mit hölzernen Balkonen und die Pfarrkirche San Martín aus, die ursprünglich im 13. Jahrhundert errichtet wurde. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen auch die Ruine der Burg aus dem 15. Jahrhundert, die Stierkampfarena sowie mehrere Einsiedlerkapellen. Die Ortschaft hat eine reiche kulturelle und historische Tradition, die sich in den erhaltenen Bauwerken und dem Ortsbild widerspiegelt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Salamanca
- Seehöhe
- 831 m
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