📷 Bild: Wikimedia Commons
zámek Koloděje
Schloss in Tschechien
Zámek Koloděje steht in der Mestské části Praha-Koloděje, am östlichen Rand Prag. Er wurde aus einem mittelalterlichen Burg aus dem 14. Jahrhundert umgebaut und ist heute ein kulturelles Denkmal der Tschechischen Republik. Die Anlage liegt im Bereich der Kolodějské obory, die sich in Richtung Hájek erstrecken. Die historische Stätte war ursprünglich Teil einer größeren Landwirtschaftsfläche und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut. Der Zámek war bis 1992 in staatlicher Hand und diente als Sitz der Regierung und für wichtige politische Veranstaltungen. Er war auch während des Zweiten Weltkriegs als Unterschlupf für diplomatische Vertreter und als Lager für Kunstwerke genutzt. Nach einer Rechtsstreitigkeit wurde er 2009 an Vítězslav Kumpera zurückgegeben, der ihn 2010 verkauft hat. Die historische Anlage ist heute im Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich. Die Anlage umfasst ein dreiflügeliges Gebäude mit einem podkovförmigen Grundriss. Die Hauptgebäude sind umgeben von einem Hof, der von einer Mauer abgegrenzt ist. Die westliche Seite des Hauses ist über einen Brücke über einen alten Graben zugänglich. Die Fassade des Hauses ist durch einen dreiflügeligen Rizalit sowie Pilaster und Kladen charakterisiert. Die Anlage umfasst auch eine restaurierte Burg und eine Jägerhütte, die heute von der Mestské část Praha-Koloděje verwaltet werden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Art
- Festes Haus, Schloss
- Baustil
- romantische Architektur
- Architekt
- Domenico Martinelli
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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