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Bösenbrunn
Gemeinde im Vogtlandkreis, Sachsen, Deutschland
Bösenbrunn ist eine Gemeinde im Vogtlandkreis, im sächsischen Vogtland. Sie entstand 1994 aus der Vereinigung mehrerer ehemals selbständiger Gemeinden. Das Gemeindegebiet liegt südlich der Talsperre Pirk und wird von mehreren Nebenflüssen der Weißen Elster durchzogen. Der niedrigste Punkt liegt am Triebelbach bei 395 m ü. NN, der höchste Punkt erreicht 618 m ü. NN. Das Gebiet umfasst 3.421 ha und ist geprägt von Fluren, Bachläufen und der Talsperre Dröda. Bösenbrunn zählt heute 220 Einwohner, die höchste Einwohnerzahl wurde nach dem Zweiten Weltkrieg mit 546 erreicht. Die Gemeinde ist evangelisch-lutherisch geprägt und verfügt über eine historische Kirche, die 1615/1617 errichtet wurde. Die Region war lange vom Bergbau geprägt, wobei Kupfer, Zinn und Eisen gewonnen wurden. Zudem gab es eine Perlenfischerei und eine Pechsiederei. Die Gemeinde ist heute von Vereinen wie der Freiwilligen Feuerwehr und dem Sportverein geprägt. In Bösenbrunn gibt es mehrere Räume und Wege, die die Landschaft und Geschichte widerspiegeln. Die historische Kirche liegt erhöht über dem Ortskern und ist ein sehenswertes Ausstellungsobjekt. Die Talsperre Dröda, auch Feilebachtalsperre genannt, ist Teil der Gemeinde und bietet Ausblicke auf die umliegenden Fluren. Die Räume der ehemaligen Rittergut- und Schlossanlagen sind heute als Schule, Gemeindeverwaltung und Vereinsräume genutzt. Die Umgebung umfasst Bachläufe, Wiesen und den Triebelbach, der den Ort durchzieht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Vogtlandkreis
- Seehöhe
- 465 m
- Website
- https://boesenbrunn.de/
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