📷 Bild: Wikimedia Commons
Bischofspalast Kielce
Palast in Polen
Der Bischofspalast Kielce ist ein historisches Gebäude in der Stadt Kielce, Polen. Er wurde im 17. Jahrhundert, zwischen 1637 und 1644, im manieristisch-frühbarocken Stil errichtet. Das Gebäude war ursprünglich die Sommerresidenz der Bischöfe von Krakau und kombiniert italienische und polnische architektonische Einflüsse. Es wird heute vom polnischen Nationalmuseum genutzt, um eine Gemäldesammlung auszustellen. Der Palast war im 18. Jahrhundert erweitert und in französischen Stil umgestaltet. Auf beiden Seiten des Hofes wurden einstöckige Flügel errichtet, und der Renaissancegarten wurde später rekonstruiert. Die Residenz war nach der Nationalisierung der bischöflichen Besitztümer 1789 Sitz verschiedener Institutionen, darunter der Bergbau-Hauptverwaltung und der ersten technischen Universität Polens. Während der Zweiten Polnischen Republik wurden Turmhauben und die Innengestaltung wiederhergestellt. Der Palast beherbergt seit 1971 eine Zweigstelle des Nationalmuseums und dient als Ausstellungsraum für Gemälde. Die Räume sind mit ihrer ursprünglichen Innengestaltung erhalten, und der Hof bietet einen Blick auf den Renaissancegarten. Die Umgebung um den Palast ist geprägt von historischen Gebäuden und dem Stadtbild Kielces.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Baudenkmal
- Ort
- Kielce
- Erbaut
- 1641
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Tomasz Poncino
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
- Website
- http://www.mnki.pl/
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