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Burg Friesack
mittelalterliche Niederungsburg
Die Burg Friesack war eine Niederungsburg im Landkreis Havelland in Brandenburg. Sie lag im Ländchen Friesack, das im Frühjahr wie eine Insel erschien. Das Ländchen war nach dem Glin die zweitgrößte Insel mit anderthalb Quadratmeilen. Die Burg stand an der Verkehrsstraße, die das Ländchen mit anderen Regionen verband. Sie wurde als Wasserburg ausgebaut und war eine der acht Landesfestungen. Die Burg wurde erstmals 1216 urkundlich erwähnt. Sie war im 13. Jahrhundert von der Familie von Friesack besessen, die 1299 ausstarb. 1318 wurde die Anlage als castro bezeichnet. 1335 erhielt der Markgraf Ludwig der Ältere die Burg und das Ländchen Friesack als Belohnung. 1399 wurde die Burg von Markgraf Jobst von Mähren erobert, und 1409 erwarb Dietrich von Quitzow den Besitz. Die Familie führte später eine lange Auseinandersetzung mit Nachbarn. Die Burg war ein Zentrum der Region und stand unter verschiedenen Herrschaften. Sie wurde mehrfach abgebrannt und wieder aufgebaut. Die Bredows baute nach der Burg Herrenhäuser, die in der DDR zerstört wurden. Die Familie von Bredow-Friesack blieb bis in die 1930er Jahre im Besitz der Burg. Die letzte Besitzerin war Marguerite von Stechow, die 1945 nach der Enteignung in Lüneburg lebte.
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- Art
- Burg
- Ort
- Friesack
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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