Olympisches Dorf in München

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Olympisches Dorf in München

Das Olympische Dorf in München entstand 1972 für die XX. Olympischen Sommerspiele und ist Teil des Olympiageländes. Es liegt im Stadtteil Am Riesenfeld, umgeben von Moosacher Straße, Lerchenauer Straße, Georg-Brauchle-Ring und Landshuter Allee. Das Areal umfasst 40 Hektar und ist heute eines der beliebtesten Wohngebiete Münchens mit über 6000 Bewohnern. Das Dorf besteht aus zwei Bereichen: dem Männerdorf im Norden und dem Frauendorf im Süden, das heute als Studentenwohnanlage genutzt wird. Das Dorf war ein städtebauliches Experiment mit der Idee, eine „Stadt in der Stadt“ zu schaffen. Es verbindet Wohnraum mit Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Grünflächen. Die Anlage ist autofrei gestaltet, mit eingehausten Straßen und einem Wegenetz, das alle Bereiche zu Fuß in wenigen Minuten erreicht. Die „Media Lines“ sind ein farbiges Rohrsystem, das als Orientierung und Kommunikationsmittel diente. Die Anlage beinhaltet auch den Nadisee und verschiedene Brunnen. Im Olympischen Dorf gibt es zahlreiche Räume und Wege, die das Wohnen und Leben beeinflussen. Die Wohnungen sind in verschiedenen Höhen und Größen angeordnet, wobei die Terrassenanlage die Vielfalt der Wohnungen ermöglicht. Die Ladenstraße im Helene-Mayer-Ring ist ein zentraler Treffpunkt. Die Grünflächen und die Anordnung der Gebäude schaffen eine ruhige Atmosphäre. Die Anlage ist heute ein lebendiges Wohnviertel mit einer hohen Akademikerdichte und vielen Grünanlagen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Denkmalensemble, Olympisches Dorf, Wohnviertel
Ort
München
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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