Falkensteinkirchlein

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SalzburgBezirk Salzburg-Umgebung

Falkensteinkirchlein

Kirche in Sankt Gilgen

Das Falkensteinkirchlein liegt am Wolfgangsee in St. Gilgen und ist eine römisch-katholische Wallfahrtskirche, die Unserer Lieben Frau und dem hl. Wolfgang geweiht ist. Es befindet sich auf der Falkensteinwand, einem Felsabbruch am Seeufer, und ist der zentrale Punkt einer Gruppe von Gedenkkapellen entlang des St.-Rupert-Pilgerweges. Die Kirche wurde 1626 von Johann Wilhelm Lueger erbaut und war im 16. Jahrhundert eine der wichtigsten Pilgerstätten Europas. Die Pilgerzahlen erreichten bis zu 300.000 pro Jahr, wobei die Pilger die Durchschlupfstelle ungeschaut und ungeschrien durchschritten. Die Kirche besitzt eine Unterkonstruktion mit einem Saalbau, einem Chor mit Rundbogenfenstern und einem Dachreiter. Der Plattenboden trägt die Jahresangabe 1692, und die seitliche Mauer ist mit Rundbogenarkaden zur Felswand geöffnet. Ein Stiegenaufgang führt zu einer erhöhten Felsnische, die einen Raum analog eines Oratoriums darstellt. Im Kirchraum steht ein freistehender Altar aus dem Jahr 1630, der eine Säulenädikula mit Ornamentflügeln in Schwarz-Gold-Fassung trägt. Das Altarbild zeigt Christus und die Heiligen Maria und Wolfgang über Wolfgangspilgern. Die Kirche ist Teil einer Reihe von Wegkapellen, darunter die Schächerkapelle, die Brunnkapelle und die Schlafkapelle, die alle Legenden aus dem Leben des hl. Wolfgang erzählen. Die Rastkapelle und die Falkensteinbauernkapelle ergänzen das Ensemble der Pilgerstätten.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude
Ort
St. Gilgen
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Falkensteinkirchlein (CC0-1.0)

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