KlosterNormandie

Abbaye de la Trappe

Die Abtei Notre-Dame de la Trappe bei Soligny-la-Trappe ist bis heute ein bewohntes Zisterzienserkloster. Wer herkommt, besucht keinen Museumsbau, sondern einen Ort, an dem eine Gemeinschaft nach ihrer Regel lebt; entsprechend zurückhaltend ist das Angebot für Besucher. Ein Film führt in die Geschichte des Hauses und in den heutigen Alltag der Mönche ein, ein Laden verkauft Erzeugnisse aus Klöstern und aus der Region, und in einem Ausstellungsraum sind Malerei, Skulptur und Fotografie zu sehen. Die Gottesdienste stehen jedem offen. La Trappe ist der Ort, dem der Trappistenorden seinen Namen verdankt. Im 17. Jahrhundert reformierte der Abt de Rancé hier den Zisterzienserorden und legte ihn auf eine besonders strenge Auslegung der Regel fest — Schweigen, Handarbeit, Abgeschiedenheit. Von den mittelalterlichen Bauten haben Klostergebäude aus dem 13. Jahrhundert und ein Abtshaus überdauert; die Anlage, die man heute sieht, ist im Wesentlichen ein neugotischer Wiederaufbau vom Ende des 19. Jahrhunderts. Das Innere der Klausur bleibt geschlossen. Zugänglich sind der Empfangsbereich mit Projektionsraum, Laden und Ausstellung sowie die Kirche zu den Gebetszeiten. Führungen finden von April bis Oktober an festen Nachmittagen statt, im Hochsommer häufiger als im Frühjahr und Herbst; sie richten sich an Gruppen zwischen 15 und 50 Personen. Für den Besuch sollte man ein bis zwei Stunden einplanen. Parkplatz, Fahrradstellplätze, Picknickplatz und Toiletten sind vorhanden. Das Kloster liegt abseits der Durchgangsstraßen im Osten des Departements Orne.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.

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