Číhošť

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Číhošť

Gemeinde in Tschechien

Číhošť ist ein Ort im Okres Havlíčkův Brod der Vysočina-Region in Tschechien. Der Ort liegt in den Oberen Sázava-Hügeln, etwa 22 Kilometer nordwestlich von Havlíčkův Brod und 41 Kilometer nordwestlich von Jihlava. Die Gemeinde umfasst fünf Ortsteile, wobei die Bevölkerungszahlen aus dem Jahr 2021 genannt werden. Der höchste Punkt der Gemeinde ist der Borovina-Hügel mit 587 Metern über dem Meeresspiegel. Der Ort ist für seine historische Bedeutung bekannt. Die erste schriftliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1347. Zwischen 1348 und 1806 wurde Silber in den Hügeln oberhalb des Ortes abgebaut. 1949 fand in Číhošť ein sogenanntes Wunder statt, das zu einer Verfolgung der katholischen Kirche und dem Mord an dem lokalen Pfarrer Josef Toufar führte. Zudem ist der offizielle geografische Mittelpunkt der Tschechischen Republik in der Gemeinde lokalisiert und durch ein Denkmal markiert. Zentrales Wahrzeichen von Číhošť ist die Kirche der Verkündigung der Jungfrau Maria, ein gotisches Bauwerk aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, das auf dem Fundament einer älteren Kirche errichtet wurde. Die Gemeinde liegt abgelegen, ohne Eisenbahn oder wichtige Straßenverbindungen. Die Umgebung bietet naturbelassene Landschaften und historische Spuren.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Havlíčkův Brod
Seehöhe
545 m

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