📷 Bild: Wikimedia Commons
Heinehof
Kommunaler Wohnbau in Margareten (6496)
Der Heinehof ist eine denkmalgeschützte Wohnhausanlage in Wien-Margareten, genauer gesagt in der Stöbergasse 4–20. Er wurde zwischen 1925 und 1926 von dem Architekten Otto Prutscher entworfen und nach dem Dichter Heinrich Heine benannt. Die Anlage umfasst 168 Wohnungen und ist durch eine langgezogene, sechsgeschoßige Fassade sowie zwei begrünte Straßenhöfe geprägt, die heute jeweils einen Kindergarten beherbergen. Der Heinehof ist ein Beispiel für den sozialdemokratischen Wohnungsbau der Roten Wiener Jahre. Die Fassade wurde saniert und in weißer und rosa Farbe gestaltet, wodurch die ursprünglichen Elemente wie Dreiecksgiebeln und Rundbogennischen hervorstehen. Die Anlage ist als städtisches Kulturgut geschützt und trägt mit ihrer architektonischen Gestaltung einen besonderen Charakter. Die Anlage bietet eine lange Fassade mit symmetrisch angeordneten Rundbogennischen und hohe Dreiecksgiebeln. Die beiden begrünten Straßenhöfe sind Teil der Anlage und dienen heute als Spielplätze für Kinder. Die Umgebung um den Heinehof ist geprägt von der Margareten-Gegend in Wien, die mit ihrer historischen und architektonischen Vielfalt bekannt ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Mehrfamilienwohnhaus, Gemeindebau
- Ort
- Margareten
- Adresse
- Stöbergasse 4-20
- Erbaut
- 1926
- Architekt
- Otto Prutscher
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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