Benediktinerabtei Ettenheimmünster

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Benediktinerabtei Ettenheimmünster

nach 1803 aufgehobenes und abgerissenes Kloster

Das Kloster Ettenheimmünster war eine Benediktinerabtei in Ettenheim, etwa 500 Meter östlich der heutigen Pfarrkirche. Es wurde im 7. Jahrhundert gegründet und bis ins 18. Jahrhundert bestand. Die Anlage wurde im 18. Jahrhundert barock erneuert und erlebte eine kurze Blütezeit. Im Jahr 1803 wurde das Kloster säkularisiert und die Gebäude verkauft. Heute sind nur Ruinen und die Umfassungsmauer erhalten. Die Abtei war bis 1803 ein bedeutendes religiöses und kulturelles Zentrum. Unter Abt Johann Baptist Eck (1710–1740) wurde das Kloster unter Einbeziehung der Hertenstein’schen Kirche neu gebaut. Die Abtei besaß eine reiche Bibliothek und war ein Musikzentrum. Bischof Louis Rohan fand vorübergehend Unterschlupf im Kloster während der Französischen Revolution. Die Abtei blieb bis 1803 Teil des Hochstifts Straßburg. Heute sind nur die Ruinen des Klosters sowie die Umfassungsmauer erhalten, die heute östlich des Seniorenheims St. Marien liegt. Eine 3D-Rekonstruktion der Anlage wurde im Jahr 2022 fertiggestellt. Die Wallfahrtskirche St. Landelin, die heute als Pfarrkirche dient, entstand im 17. Jahrhundert und gilt als eine der schönsten barocken Sakralbauten am Oberrhein.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Ettenheim
Erbaut
1200
Baustil
Barockarchitektur
Architekt
Peter Thumb

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