📷 Bild: Wikimedia Commons
Vizcaínos
Gemeinde in Spanien
Vizcaínos liegt in der Sierra de la Demanda, etwa 1020 Meter über dem Meeresspiegel, und ist von den umliegenden Bergen umgeben. Die Gemeinde ist knapp 60 Kilometer nordwestlich von Burgos und etwa 18 Kilometer südlich von Salas de los Infantes entfernt. Die Bäche, die in den Bergen entspringen, fließen zum Río Pedroso, einem Nebenfluss des Río Arlanza. Das Klima ist im Winter kalt und im Sommer mild, mit einem jährlichen Niederschlag von etwa 590 Millimetern, der meist im Winter fällt. Die Gemeinde wurde erstmals 974 unter dem Namen Beskafinos urkundlich erwähnt, was auf die Wiederbesiedlung der Region nach der Eroberung durch die Mauren zurückgeht. Im Mittelalter gehörte Vizcaínos zeitweise zu verschiedenen Klöstern, darunter San Cosme y San Damián in Covarrubias. Die Bevölkerung verlor im Laufe der Zeit aufgrund der Landflucht viele Einwohner, und die Gemeinde gehört heute zur Serranía Celtibérica, einer bevölkerungsarmen Region. Die romanische Pfarrkirche San Martín de Tours ist eines der herausragenden Bauten der Region und als Kulturgut anerkannt. Sie zeichnet sich durch einen hohen Westturm, eine Südvorhalle mit profilierten Rundbögen und eine tonnengewölbte Apsis aus. In der Kirche befindet sich ein romanisches Taufbecken und ein Renaissance-Altarretabel. Außerhalb des Ortes liegt die Einsiedlerkirche Ermita de San Jorge aus dem 15. Jahrhundert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Burgos
- Seehöhe
- 1019 m
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