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Belmonte
Gemeinde in Spanien
Belmonte liegt im Osten der Provinz Cuenca, etwa 100 km südwestlich der Provinzhauptstadt. Die Gemeinde befindet sich in einer Höhe von ca. 755 m und grenzt an andere Orte der Region. Die Landschaft umgibt den Ort mit flachen Ebenen und leicht hügeligem Terrain. Die Kleinstadt ist Teil der Autonomen Region Kastilien-La Mancha und hat eine historische Bebauung, die als Conjunto histórico-artístico eingestuft ist. Belmonte wurde im ausgehenden 11. Jahrhundert nach der Rückeroberung des Gebietes durch kastilische Truppen wieder besiedelt. Die Wiederbevölkerung erfolgte durch Christen aus verschiedenen Regionen der Iberischen Halbinsel. Im Jahr 1323 begann der Infant Juan Manuel mit dem Bau der Burg und der Stadtmauer. Die Gemeinde war im Mittelalter von der Familie Pacheco geprägt, deren Nachkommen die Grundherrschaft bis ins 19. Jahrhundert führten. Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Entwicklung der Burg und der lokalen Adelsfamilien verbunden. Belmonte ist bekannt für seine gut erhaltene Burganlage, das Castillo de Belmonte, die als eine der besterhaltenen Burgen der Iberischen Halbinsel gilt. Die Stadtmauer mit der Puerta de Chinchilla und die Kollegiatkirche San Bartolomé mit ihrem spätgotischen Chorgestühl und dem spätbarocken Altarretabel sind weitere Sehenswürdigkeiten. Im Ort leben Handwerker und Händler, und die Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt. Bekannte Persönlichkeiten aus der Region umfassen Schriftsteller, Theologen und Heilige, die bis ins 17. Jahrhundert lebten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Cuenca
- Denkmalstatus
- bien de interés cultural
- Seehöhe
- 806 m
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