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Kloster Zarnowitz
Das Kloster Zarnowitz liegt in Żarnowiec, einem Dorf östlich des Zarnowitzer Sees in der historischen Region Westpreußen. Es war ein Zisterzienser- und später Benediktiner-Nonnenkloster, das seit dem 13. Jahrhundert bestand. Das Kloster besaß mehrere Dörfer und landwirtschaftliche Flächen, darunter den Zarnowitzer See und Wiesen an der Ostsee. Es wurde mehrfach bestätigt und erweitert, bis es im 16. Jahrhundert aufgelöst wurde. Das Kloster war bis 1590 unter der Aufsicht des Klosters Oliva. Im 17. Jahrhundert wurde es von Benediktinerinnen wiederbelebt und blieb bis zum preußischen Kulturkampf im 19. Jahrhundert bestehen. Die Klosterkirche, ein Schiff mit gotischem Sternengewölbe, wurde im 14. Jahrhundert erbaut und mehrfach umgebaut. Sie beherbergt Kunstgegenstände aus verschiedenen Epochen, darunter eine Pietà aus dem Jahr 1430 und Barock-Altäre aus dem 17. bis 18. Jahrhundert. In der Kirche befindet sich das Grab des Ordensritters Fritz Raveneck, der bei der Schlacht bei Schwetzin fiel. Die Schatzkammer des Klosters enthält eine Reliquienbüste der hl. Ursula sowie Textilproben zur kaschubischen Stickerei-Kunst. Die Klostermauer umgibt das Gelände, außerhalb davon liegt ein Steinhaus aus dem Jahr 1409. Die Klosterkirche und die umliegenden Räume bieten einen Einblick in die Geschichte und Kultur des Klosters.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Żarnowiec
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