Haus Groß-Schonebeck

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Haus Groß-Schonebeck

Niederungsburg im Kreis Coesfeld, Nordrhein-Westfalen

Die Burg Groß-Schonebeck ist eine Restrukturierung einer hochmittelalterlichen Niederungsburg, die sich in der Form einer Turmhügelburg (Motte) präsentiert. Sie liegt etwa 700 Meter nordöstlich des Ortes Appelhülsen in der Gemeinde Nottuln, Kreis Coesfeld, Nordrhein-Westfalen. Die Burg ist nördlich der Stever gelegen und war Teil der Wallburg aus der Zeit der Karolinger. Die Burg wurde erstmals 1270 im Sühnevertrag zwischen dem Münsteraner Bischof Gerhard von der Mark und den Brüdern Hermann und Dietrich von Schonebeck erwähnt. Die Herren von Schonebeck waren seit der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts Ministeriale des Bistums Münster und der Herrschaft Steinfurt. 1384 wurden die Besitztümer unter drei Brüdern aufgeteilt, wodurch die Burg zweigeteilt und das Haus Klein-Schonebeck entstand. 1398 wurde die Burg an den Bischof von Münster und das Domkapitel verkauft. Die Wallburg umfasste ein Areal von etwa 2,5 Hektar und war durch Wälle und Graben systematisch abgegrenzt. Im Inneren der Burg sind mehrere Wälle und Graben systematisch angeordnet, die sich nicht eindeutig einer Befestigungsphase zuordnen lassen. Das Amtshaus des Domkapitels, ein rechteckiges Kastellgebäude, steht noch heute. Auf der ehemaligen Vorburg ist das Gerichtsgebäude mit Treppenturm erhalten. Die Kapelle befand sich vermutlich in der Nähe. Die Burg wurde nach der Säkularisation 1813 an die Familie von Hamm verkauft und später von Herzog von Croÿ und der Familie Lohoff erworben.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Nottuln

In der Nähe

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