📷 Bild: Wikimedia Commons
Luleč
Burg in Tschechien
Luleč ist ein Burgstall, der sich am Rande einer weiten prähistorischen Burganlage in der Gemeinde Luleč im Okres Vyškov befindet. Die Ruinen des Burgstalls sind heute als kulturelle Denkmalkultur der Tschechischen Republik geschützt. Die Anlage liegt im südmährischen Raum und ist Teil der umfangreichen archäologischen Fundstätte der Region. Der Burgstall wird erstmals 1406 in Schriftquellen erwähnt, war aber bereits über ein Jahrhundert alt. Der bedeutende Adelsgeschlecht der mährischen Unteren Adels stand dort. Die Burg wurde während der Hussitenkriege 1423 zerstört, als alle wichtigen Katholikensitze im Vyškovraum erobert wurden. Die Erbin Eliška z Lulče wiederherstellt die Burg vorübergehend, doch sie blieb im Jahr 1522 verlassen. Die Anlage umfasst eine weite Fläche mit ringförmigen Erdwällen und einer zentralen Grube. Die Ruinen bieten einen Blick auf die umliegende Landschaft und sind Teil der archäologischen Stätte des alten Burgplatzes. Die Anlage ist für ihre archäologische Bedeutung und die Ausblicke auf die umliegende Natur bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Luleč
- Erbaut
- 1349
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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