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Mariahilfer Kirche
Kirchengebäude in Wien
Die Mariahilfer Kirche liegt im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf an der Mariahilfer Straße, Ecke Barnabitengasse. Sie ist eine römisch-katholische Pfarrkirche und wird auch als Barnabitenkirche und Haydn-Kirche bezeichnet. Die Kirche entstand 1656 als Friedhofskirche und wurde 1689 unter Bischof Leopold Karl von Kollonitsch geweiht. 1711 wurde sie in ihre heutige Form umgebaut. Die Kirche ist bekannt für ihre historischen Fresken und Glasmalereien, die im neobarocken Stil geschaffen wurden. Die Deckenfresken zeigen das Leben und die Verherrlichung Mariens, und die Glasmalereien im Langhaus und den Seitenschiffen erzählen biblische Geschichten. Die Kirche wurde mehrfach restauriert, zuletzt zwischen 1986 und 1988, und die Deckenfresken wurden 1991 durch Josef Fastl saniert. Im Kirchhof befindet sich der Vorplatz mit dem Denkmal für Joseph Haydn. Die Kirche hat eine Krypta, in der seit 1986/87 ein Tageszentrum für Obdachlose betrieben wird. Die Orgel wurde 1894 im Stil der späten Romantik umgebaut und 1996 generalsaniert. Im Südturm hängt die Schustermichl-Glocke, die 1720 gegossen wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche, Kirchengebäude
- Ort
- Mariahilf
- Adresse
- Mariahilfer Straße
- Erbaut
- 1715
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Sebastian Carlone
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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- Salvatorianerkolleg, ehem. Barnabitenkloster, Pfarrhof der Mariahilfer Kirche29 m
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