Kanonissenstift Quernheim

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Kanonissenstift Quernheim

Kloster in Kirchlengern, Kreis Herford, Nordrhein-Westfalen

Das Kanonissenstift Quernheim war ein Konvent der Augustinerinnen und später ein freiweltliches Damenstift in Kirchlengern-Stift Quernheim, Kreis Herford. Die Klosterkirche St. Marien gehört heute zur evangelisch-lutherischen Gemeinde von Stift Quernheim. Das Kloster wurde um 1147 durch die Herren von Quernheim gegründet und 1153 erstmals urkundlich erwähnt. Es entwickelte sich zu einer bedeutenden Grundherrschaft, wovon die Ortschaft Klosterbauerschaft Zeugnis ablegt. Das Stift war bis 1532 dem Bistum Minden unterstellt und wurde 1577 eine Verfassung verliehen. 1810 wurde es aufgelöst. Die romanische Klosterkirche aus dem 12. Jahrhundert besteht noch im südlichen Querhaus, Chor und Südwand des Langhauses. Im 14. Jahrhundert entstand der Fräuleinchor mit Gruft, und im spätgotischen Umbau ab 1548 wurden die Seitenschiffe und der Nordquerarm niedergelegt. Die Kirche zeigt romanische und spätgotische Bauelemente, darunter Kreuzgratgewölbe und ein Schnitzaltar aus der Osnabrücker Werkstatt um 1520. Die südliche Mittelschiffswand wurde geschlossen, und die Nordwand wurde neu gebaut. Die Kirche ist Teil der evangelisch-lutherischen Gemeinde und steht im Zentrum der Ortschaft Stift Quernheim.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Kirchlengern
Baustil
Romanische Architektur
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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