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Burg Čabraď
Burgruine in der Slowakei
Die Burg Čabraď liegt in der Hochebene Krupinská planina, südlich der Stadt Krupina, unweit der Gemeinde Čabradský Vrbovok. Sie ist eine Ruine einer Höhenburg, die im 13. Jahrhundert entstand und bis ins 17. Jahrhundert als Herrschaftsgebiet genutzt wurde. Die Burg war Teil eines alten Weges von Šahy nach Bzovík und war im Mittelalter oft in Kämpfen um Macht und Einfluss verwickelt. Die Burg war bis ins 17. Jahrhundert ein bedeutendes Gut, das mehrfach zwischen verschiedenen Adelsfamilien wechselte. Sie wurde von den Pálffys und später von den Kohárys bewohnt, bis sie 1744 durch ein neues Schloss ersetzt wurde. 1812 wurde die Burg von Franz Josef Koháry gezielt abgebrannt. Im 20. Jahrhundert stand sie verlassen, bis 1967 als Naturreservat geschützt wurde. Die Ruine umfasst eine obere Burg mit Wohnturm, Burghof und Palasbauten. Der Eingang lag an der Nordseite, vermutlich mit Zugbrücke. An der Westseite gab es Bastionen, an der Ostseite ein Wohngebäude. An der Südseite standen ein Eingangstor, ein Turm und ein vorgezogenes Tor mit Schießscharten. Die Ruine ist über Wanderwege und Parkplätze der Gemeinde erreichbar.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine
- Ort
- Čabradský Vrbovok
- Erbaut
- 1300
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschützte Objekte in der Slowakei
In der Nähe
- Hrad Čabraď, Hrad Litava, veža obytná70 m
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- Čabradský Vrbovok2.6 km
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