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Palast Hohenems
Schloss in Österreich
Der Palast Hohenems ist ein Renaissancebau in der österreichischen Kleinstadt Hohenems. Er wurde im 16. Jahrhundert von dem Kardinal Mark Sittich III. von Hohenems beauftragt und von dem italienischen Architekten Martino Longhi errichtet. Der Palast steht bis heute im Privatbesitz der Familie Waldburg-Zeil und wird von deren Mitgliedern bewohnt. Der Palast ist besonders wegen seiner architektonischen Bedeutung und der historischen Handschriften bekannt. Die Nibelungenliedhandschriften „A“ und „C“ wurden im 16. Jahrhundert in Hohenems aufbewahrt und später nach Böhmen verbracht. Die Handschrift „C“ gelangte schließlich in die Badische Landesbibliothek in Karlsruhe. Der Palast beherbergt zudem ein Restaurant und Veranstaltungsräume, die von der Palast Gastronomie GmbH betrieben werden. Die Räume des Palasts sind mit Renaissance-Elementen und einem Rechteckhof umgeben. Die Fassade zeigt Satteldächer und ein plastisch gegliedertes Rundbogenportal. Der Palast ist der bedeutendste Renaissancebau Westösterreichs und bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Die Umgebung umfasst die Vorarlberger Kleinstadt Hohenems und die naheliegenden Burgen und Schlösser der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Ort
- Hohenems
- Adresse
- Schlossplatz 8
- Erbaut
- 1562
- Baustil
- Architektur der Renaissance
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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