📷 Bild: Wikimedia Commons
Siedenbrünzow
Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern
Siedenbrünzow ist eine Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, nördlich von Demmin und gehört zu Vorpommern. Sie liegt etwa acht Kilometer östlich von Demmin und 16 km westlich von Jarmen. Die Bundesstraße 110 verläuft durch den nördlichen Teil der Gemeinde. Südlich der Tollense, die durch das Gemeindegebiet fließt, befinden sich die Ortsteile Sanzkow und Zachariae. Die übrigen Ortsteile liegen nördlich des Baches. Bei Sanzkow führt eine Brücke über die Tollense. Siedenbrünzow hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1278 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1604 lebten sieben Bauern und zwei Kossäten dort. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde der Ort zerstört. 1646 errichtete die Stadt Demmin sieben Häuser. In der Zeit des Siebenjährigen Krieges und des Großen Nordischen Krieges war der Ort mehrfach Ziel von Kriegshandlungen. 1945 wurde die Kleinbahnstrecke abgebaut und als Reparationsleistung in die Sowjetunion geschickt. 1990er Jahre entstand ein Windpark mit neun Windkraftanlagen, der später erweitert wurde. Die Gemeinde verfügt über mehrere sehenswerte Orte. Die Kirche Siedenbrünzow wurde im 17. Jahrhundert als Kapelle errichtet und im 19. Jahrhundert umgebaut. Die Kirche Sanzkow hat einen Giebel aus dem 13. Jahrhundert. Das Herrenhaus Vanselow, ein elfachsiger klassizistischer Putzbau, wurde 1871 errichtet. In Vanselow gibt es auch einen Park und eine Lindenallee. Die Kirche Vanselow wurde im 19. Jahrhundert gebaut und besitzt eine Grüneberg-Orgel von 1912.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Amt Demmin-Land
- Seehöhe
- 9 m
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